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Schwerpunktangebot

Affektive Erkrankung

  • Unipolare Depression
  • Bipolare Erkrankung
  • Manie/Hypomanie

Auf dem Hintergrund meiner langjährigen klinischen und wissenschaftlichen Erfahrung in der Diagnostik und Behandlung von Menschen mit bipolaren Störungen möchte ich Sie psychotherapeutisch und psychopharmakologisch durch die Erkrankung begleiten.

Angsterkrankungen

Angst ist ein Gefühl, das jeder Mensch kennt. Ein realitätsbezogenes Angstgefühl erhöht in Gefahrensituation die Leistungsfähigkeit. Unangebrachte Ängste vergeuden Energien, zu geringe Ängste verhindern die notwendigen Warnfunktionen. Angsterkrankungen beeinträchtigen den Alltag und das Wohlbefinden ungemein. Mit psychotherapeutischen Verfahren und/oder medikamentöser Behandlung kann eine deutliche Besserung der Symptomatik erreicht werden.

Psychosomatische Erkrankungen

PatientInnen mit psychosomatischen Erkrankungen leiden unter ihren körperlichen Symptomen und sind in ihrem Alltag häufig stark eingeschränkt. Nach der kompletten Anamnese aller somatischen Beschwerden achte ich vor allem auf die emotionale Belastung durch das Leiden und deren möglichen Bedeutung und Auswirkung. Im Verlauf der Psychotherapie erarbeiten wir gemeinsam ein individuelles Krankheitsverständnis und verschiedene Bewältigungsstrategien um eine verbesserte Lebensqualität zu erreichen.

Psychoonkologie

An Krebs zu erkranken bedeutet für viele Menschen eine massive Lebensveränderung. Ein Gefühl des Ausgeliefertseins, der Hilflosigkeit, die Sorgen wie es mit sich und den Angehörigen weitergeht oder der Wunsch, andere nicht zur Last zur Fallen, führen zu zusätzlichen Belastungen. In stützenden Einzelgesprächen können wir gemeinsam versuchen die eigenen Ressourcen zu aktivieren und ein hilfreiches Umfeld zu gestalten.

Demenz und Gerontopsychiatrie

Die Häufigkeit von Demenzerkrankungen steigt mit zunehmendem Alter deutlich an. Die Demenzerkrankung betrifft nicht nur den Patienten, sondern auch sein persönliches Umfeld.
Gerade im mittleren und höheren Alter fällt die Abgrenzung einer beginnenden Demenzerkrankung bzw. einer leichten kognitiven Beeinträchtigung („mild cognitive impairment“) von einer depressiven Episode nicht leicht. Für die Differenzialdiagnose müssen psychiatrische, neuroradiologische, labormedizinische und neuropsychologische Untersuchungen durchgeführt werden.

Eine ausführliche und genaue Diagnostik ist von unschätzbarer Bedeutung für die Lebensqualität der Betroffenen, der Angehörigen und/oder Betreuungspersonen und wesentlich in der Entscheidungsfindung des weiteren Behandlungsangebotes.

Psychische Erkrankungen in der Schwangerschaft

Ein Kind in sich zu tragen und diesem das Leben zu schenken ist für Frauen ein ergreifendes Ereignis. Eine psychiatrische Erkrankung schließt eine geplante Schwangerschaft nicht aus, bedarf aber einer umfassenden Aufklärung und einer gründlichen Risiko-Nutzen-Abklärung der Therapie in Zusammenarbeit mit der behandelnden Gynäkologin/ dem Gynäkologe.
Eine bereits bestehende Schwangerschaft bedarf einer regelmäßigen psychiatrischen Kontrolle und, im Falle einer psychopharmakologischen Therapie, einer regelmäßige Optimierung der Verordnung.

Im Rahmen einer Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes kann es auch erstmalig zu psychischen Problemen kommen die über leichte Stimmungsschwankungen oder den sogenannte „baby-blues“ hinausgehen. Gerne unterstütze ich Sie in dieser besonderen Lebensphase.

Schlafstörungen

Schlafstörungen stellen ein häufiges Problem des Allgemeinbefindens und der Gesundheitsfürsorge dar und können, nach ausführlicher Anamnese, gegebenenfalls nach Ausschluss einer organischen Ursache durch ein Schlaflabor, mittels Schlafberatung effizient behandelt werden. Falls diese längerfristigen verhaltenstherapeutischen Maßnahmen nicht zu einer ausreichenden Verbesserung führen, ist eine kurzzeitige Verordnung von Schlafmitteln möglich.

Diabetes und Psychopharmaka

Menschen mit einer psychischen Erkrankung wie Depressionen, bipolaren Störungen oder schizophrenen Psychosen leiden oftmals zusätzlich an Stoffwechselveränderungen wie Diabetes Mellitus Typ II, Übergewicht oder hormonellen Störungen. Psychopharmaka, die in der Behandlung der psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt werden, zeigen als Nebenwirkungen häufig Gewichtszunahmen und Veränderungen im Zucker- und Fettstoffwechsel. Die Verordnung von Antipsychotika erfolgt nach strenger Risiko-Nutzen-Abwägung und unter regelmäßiger Kontrolle Ihres Stoffwechselstatus. Neben den laborchemischen Kontrollen kann in die weiterführende Betreuung Dr. Andreas Niederwanger – Facharzt für Innere Medizin (www.diabetestirol.net) eingebunden werden.

Angehörigenberatung

Von den Folgen psychischer Erkrankungen sind nicht nur die PatientInnen betroffen, sondern auch deren Angehörige. Eine solide Informationsbasis über die Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten helfen den Angehörigen und den PatientInnen. Gerne stehe ich Ihnen für Gespräche zur Verfügung.


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